Frieden beginnt in meiner Stadt Münster -Friedensstadtplan

"Frieden beginnt in meiner Stadt – Münster" ist ein Friedensprojekt für junge Menschen in Münster.

In einer Zeit geprägt von täglichen Nachrichten über Konflikte, Gewalt, Terror und Krieg werden junge Menschen motiviert, sich mit dem Thema Frieden in ihrer eigenen Stadt auseinanderzusetzen – beim Erarbeiten des Friedensstadtplans für Münster. Er soll dazu dienen, die Rolle von jungen Menschen als potentielle Friedensakteure zu stärken, gemäß der UNO-Resolution 2030 und der Nachhaltigkeit des Friedens.

Mit Schülern und Studierenden der Stadt entstand in gemeinsamen Workshops und Stadtrundgängen ein Wegweiser zu Friedensorten in Münster, die von ihnen ganz persönlich ausgewählt wurden, darunter klassische Orte wie der Dom oder das Rathaus, aber auch eher ungewöhnliche Orte, mit denen sie ihre eigenen Gedanken an den Frieden verbinden.

Dieser Friedensstadtplan bringt somit eine persönliche Identifikation der jungen Generation mit Münster als Friedensstadt zum Ausdruck, will aber vor allem Anregungen zum Nachdenken über den Frieden am Beispiel sichtbarer "Wahrzeichen" geben.

Idee und Konzeption:
Claude Kalume wa Mukadi Dah Vignon
Mai 2018

 

Buchpräsentation anlässlich des Katholikentages "Suche Frieden"  im Mai 2018 in Münster

 

Bild v.l.:
Maria Lewe (Ehefrau des Oberbürgermeisters von Münster und Schirmherrin "Frieden beginnt in meiner Stadt-Münster")
Claude Kalume wa Mukadi Dah Vignon
(Initiator und Herausgeber Friedensstadtplan Münster)
Kerstin Loeser (Projektleitung Münster)

bei der Buchpräsentation des Aschendorffs Verlags im Mai 2018 in Münster 

Das Projekt “Frieden beginnt in meiner Stadt” fördert im Rahmen der Bildung bei jungen Menschen das Bewusstsein für eine Friedenskultur und einen globalen Friedensprozess in ihrer eigenen Stadt. 

 

Wir wollen Kinder und Jugendliche, SchülerInnen und Studierende dazu aufrufen, begeistern und motivieren sich mit dem Thema Frieden aus heutiger Sicht in ihrer eigenen Stadt auseinander zu setzen. Dazu geben wir Denkanstöße für eine Friedenskultur, mit der sie sich persönlich identifizieren können. Sie sollen das Wort "Frieden" nicht nur als Wort oder als Gegenteil von Krieg sehen, sondern verstehen, wie unverzichtbar und notwendig Frieden ist. Überaus wichtig ist es daher, die Geschichte besser zu begreifen, daraus zu lernen und den Akzent auf dass Heute und die Zukunft zu legen, um einen selbstverständlichen Umgang im Streben nach Frieden zu entwickeln.

Dabei steht einerseits die Auseinandersetzung mit den Ursachen und Hintergründen von Konflikteskalation, Gewalt und Krieg sowie andererseits die Auseinandersetzung mit den Voraussetzungen, Ansätzen und Chancen konstruktiver Konfliktlösung und Friedensförderung im Mittelpunkt.
Durch die thematische Erarbeitung z.B. eines Friedensstadtplanes, Friedenskalenders, gemeinsamen Theaterstücken, Kunstprojekten, Filmen und Musik wird Frieden für die jungen Menschen sichtbar, be-greifbar, nachhaltig und als aktiver Prozess spannend und deutlich.

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Bell Amani Friedens-Stiftung